Holzpellets als Alternative Brennstoffe

alternative brennstoffeGerade in der heutigen Zeit muss man darauf achten, dass man seine Energiekosten gering hält. Viele sind aus diesem Grund schon seit langer Zeit auf der Suche nach geeigneten Alternativen zu den standardisierten Gas- oder Ölheizungen.
Dabei geht der Trend immer mehr zum Heizen mit Holz, da es ein natürlich und vor allem auch nachwachsender Rohstoff ist. Man muss allerdings nicht immer gleich einen Kamin zu Hause haben, es gibt auch eine andere Art wie man Holz als Brennstoff nutzen kann: Die sogenannten Pelletheizungen, die mit entsprechenden Pellets, bzw. Holzpellets gefüttert werden. Um für sich selbst zu klären ob die Heizmethode mit Pellets in Frage kommt, sollte man sich zuerst einen umfassenden Überblick verschaffen.


Auch der Preis ist ein Anreiz für viele Menschen auf Holzpellts auszuweichen.

Holzpellets sind besonders sparsam, ein Kilogramm hat einen Heizwert von einem halben Liter Heizöl. Somit liegt der Heizwert enorm höher als bei anderen Brennstoffen. Aber nicht nur das, die Pellets haben einen sehr geringen Aschegehalt, den man mühelos über den Hausmüll entsorgen kann. Anderseits kann er aber auch als Dünger fungieren.

Betriebe die sich auf Holzpellets spezialisiert haben, sind immer in der Nähe der Verbraucher zu finden. So rentieren sich die Herstellung und auch der Transport besonders. In Deutschland gibt es noch nicht sehr viele Betriebe für Holzpellets, die Betriebe die es gibt, befinden sich meist auf ländlicher Ebene. In Österreich dagegen läuft die Herstellung von Holzpellets in sehr vielen Betrieben.

Die Materialien für Holzpellets werden von den Betrieben von Sägewerken oder auch Tischlereien angeboten. So haben diese Firmen ihre Abfälle entsorgt und gleichzeitig noch einen Gewinn damit erzielen können. Da die Holzspäne eine gewisse Feuchtigkeit vorweisen, werden sie erst einmal getrocknet. Die Betriebe reduzieren dabei den Wassergehalt der Späne auf ganze 8%. Nach dem Trockenvorgang werden die Späne von Unreinheiten befreit und gelangen dann in die Hammermühlen. In diesen Geräten werden die Späne auf eine einheitliche Größe gebracht. Direkt nach dieser Arbeit kommen die Späne in einem Reifebehälter und werden dort mit einem Wasserfilm versehen. Durch diesen Arbeitsvorgang lassen sich die Späne viel besser zu Holzpellets pressen. Nach diesem Prozess können die Holzspäne endlich in die Pelletieranlage, dort befindet sich eine Stahlmatrize. Die Späne werden mit einem enormen Druck durch die Matrize gepresst und setzen dadurch Lignin frei, was ein holzeigenes Bindemittel ist. Dieses verleiht den Holzpellets einen schönen und natürlichen Glanz. Gleich beim Ausscheiden aus der Matrize, werden die Pellets auf den gewünschten Durchmesser geschnitten. Dafür ist ein Abstreifmesser zuständig, dass sich am Ausgang der Matrize befindet. Es gibt verschiedene Aufsätze für verschiedene Durchmesser der Pellets. Die Betriebe können somit sehr variabel arbeiten.

Nach diesen Arbeiten werden die Holzpellets in einem Kühler auf eine angenehme Temperatur gebracht und anschließend eingelagert. Der Arbeitsprozess der Pellets ist nun abgeschlossen und sie sind bereit zur Auslieferung an die Kunden.

Die Kunden, ganz gleich ob große Firmen oder Privatnutzer, sollen die Pellets immer trocken lagern. Sie sollten in einem Lagerraum oder in einem Behälter gelagert werden. Auch Erdtanks können zur Lagerung dienen, so benötigen die Pellets keinen besonderen Platz in Gebäuden. Natürlich können Pellets auch in einem Keller gelagert werden, wenn dieser angenehm trocken ist. Möchte man viele Pellets lagern, wäre eine stabile Unterkonstruktion im Keller angebracht, wie auch zwei Zuleitungen für die Befüllung des Kellers. Dies ist zwar kein Zwang, würde aber einiges erleichtern.

~ Fazit ~

alternative brennstoffeGerade weil sich die Preise für fossile Brennstoffe noch nach oben bewegen werden sind Holzpellets somit insgesamt gesehen eine lohnenswerte Alternative. Sie sind trotz des größeren Volumens unkompliziert in der Lagerung und gelten gemeinhin als sauberer Brennstoff.

alternative brennstoffeAuch wenn die Investitionskosten anfangs durch die Anschaffung einer Pelletheizung oder durch eine Umrüstung auf einen entsprechenden Brenner höher liegen als bei einer anderen Heizung, so rechnet sich die Ausgabe dank der langen Lebensdauer der Pelletheizungen und der geringeren Betriebskosten in jedem Fall. Zudem bestehen auch heute noch Chancen auf eine Förderung, so dass eine Pelletheizung definitiv eine Überlegung wert ist.

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